Im folgenden werden Unterrichtsideen und Tools für eine offene Bildungspraxis vorgestellt. Du kannst sie weitgehend ohne technische Expertise bzw. ohne längere Einarbeitungszeit im Unterricht nutzen. Du benötigst dazu nur einen Browser. Es muss nichts installiert werden. Eine Registrierung ist ebenfalls nicht erforderlich.

Chatgeschichten

Chatten gehört zu unserer alltäglichen Kommunikation selbstverständlich dazu. Mit dem Erstellen von Chatgeschichten wird diese Schreibform für das Lehren und Lernen aufgegriffen und kreativ genutzt.

Textvisualisierung

Mithilfe digitaler Tools lassen sich Texte auf vielfältige Art und Weise visualisieren und dadurch häufig besser verstehen. Solche Visualisierungen sind nicht kompliziert: Man gibt den Text oder die Begriffe ein - und erhält Wortwolken, Diagramme oder Cluster zu Worthäufigkeiten - und -verbindungen.

Kollaboratives Schreiben

Etherpads sind 'leere Seiten' zum Beschreiben im Internet. Mehrere Menschen können gleichzeitig an einem Etherpad arbeiten. Deshalb ist das Tool gut geeignet, für das kollaborative Schreiben - und lässt sich sehr vielfältig für Bildungszwecke nutzen. Durch offene Angeboten im virtuellen Raum kannst Du Dir mit einem Klick ein Etherpad erstellen.

Veröffentlichung eigener Inhalte

Eine Webseite zu erstellen muss nicht komplex und kompliziert sein. Mithilfe von offenen, browserbasierten Tools steht sie in wenigen Minuten im Netz. Da die Inhalte anschließend nicht mehr verändert werden können, sind die folgenden Tools sicherlich nur für simple und schnelle Online-Projekte geeignet - aber für diesen Zweck dafür umso hilfreicher und sehr vielfältig im Unterricht nutzbar!

Digitale Kooperations-Unterstützung

Kollaborative Lernprozesse lassen sich digital sehr gut unterstützen: unter anderem bei der Gruppenbildung oder beim Zusammentragen und Visualisieren von Gruppenarbeitsergebnissen.

Suchmaschinen

Internet-Suchmaschinen können vielfältig für Lernprozesse genutzt werden. Zum einen natürlich in der naheliegendsten Variante als Recherche-Tool. Zum anderen können Schülerinnen und Schüler auf ihrer Grundlage aber auch Internet-Kunst in Form von Texten und Gedichten gestalten.

Videos zeigen

In der Altersgruppe der 14 bis 29jährigen nutzen 98 Prozent täglich kostenlose Videoportale. Nicht nur vor diesem Hintergrund lohnt sich ein genauerer Blick darauf, wie Youtube und Co auch für institutionalisiertes Lehren und Lernen genutzt werden können.

Simulationen & Erklärtexte

Explorable Explanations sind interaktive Simulationen, mithilfe derer man sich komplexe Ideen durch eigenes Erkunden verständlich macht. Das beste daran: Sie können von Schülerinnen und Schülern auch mit sehr geringem Aufwand selbst gestaltet werden.

Eigene und fremde Sprachen

Der virtuelle Raum ist wie gemacht zum Erkunden von Sprachen. Zugleich stellen Tools wie automatisierte Übersetzungsangebote neue Herausforderungen an das Lernen und Lehren von und über Sprachen.

Bilderkennung

Immer selbstverständlicher suchen wir im Netz nicht nur nach Text, sondern auch nach Bildern. Aber wie funktioniert es, dass die Suchmaschine in den meisten Fällen den Gegenstand meines hochgeladenen Bildes richtig erkennt? In diesem Beitrag findest Du Unterrichtsideen und Tools zu automatischer Bilderkennung mit künstlicher Intelligenz.

Animationen

Netzkultur ist kreativ und vielseitig. Das passt ausgezeichnet zu zeitgemäßer Bildung. Mit dem Wickeditor und BrushNinja können wir animierte Gifs und interaktive Grafiken gestalten.

Inspiration via Beamer

Der virtuelle Raum ist nicht nur Tool und Präsentationsfläche für Lernprozesse und ihre Ergebnisse, sondern bietet gleichermaßen einen faszinierenden und praktisch grenzenlosen Fundus an inhaltlichen Reflexionsanstößen - sei es in Form von Zitaten, Live-Webcams oder Spielen. Die folgenden Vorschläge passen insbesondere dann, wenn Schülerinnen und Schüler keine eigenen Geräte haben.

Unterrichtsorganisation

ClassroomScreen ist ein einfaches Tool zur Unterstützung bei der Unterrichtsorganisation. Wer nur einzelne Angebote daraus benötigt (z.B. nur eine zufällige Auswahl eines Namens), der findet in diesem Beitrag ebenfalls Vorschläge.

Interaktive Texte

Twine gehört zu meinen absoluten Lieblings-Tools im Bereich der offenen Bildungssoftware. Denn es ist ebenso einfach, wie genial, wie vielseitig. Schülerinnen und Schüler können damit interaktive Geschichten, Tutorials, Spiele oder Gedichte schreiben und präsentieren.

Memes

Unter einem Meme versteht man im heutigen Sprachgebrauch eine Text-Bild-Kombination, mit der ein bestimmter Sachverhalt überspitzt/ plastisch/ humorvoll dargestellt wird, in einen anderen Kontext gebracht oder auf ein bestimmtes Ereignis Bezug genommen wird. Ihre Popularität erhalten Memes durch ihr Entstehen und ihre Verbreitung im Internet. Memes sind Bestandteil (nicht nur) der Jugendkultur und lassen sich vielfältig zum Lehren und Lernen nutzen.

Code-Remix

Die Plattform Thimble bietet die Möglichkeit zum kreativen Code-Remix. Wer Thimble nutzen will, muss nicht programmieren können, sondern nur neugierig sein. Beispiele für die Nutzung im Unterricht sind ein 'Elfchen'-Gestalter, ein Zufallsgeschichten-Generator oder ein Pechakucha-Präsentationstool

Video-Konferenzen

Ein großer Vorteil der virtuellen Welt ist die damit verbundene zeitliche und räumliche Flexibilität. Ergänzend zu realen Ausflügen, Exkursionen und Praktika können wir mit relativ geringem Aufwand unsere Schulen öffnen und neue Impulse in unsere Klassenzimmer holen. Das beste Mittel der Wahl sind dazu simple Video-Konferenz-Tools.

Pechaflickr

Pechaflickr ist eigentlich kein Tool, sondern ein Online-Spiel: Du kannst damit Zufalls-Bilder zu einem bestimmten Schlagwort suchen und als Slideshow präsentieren lassen. Die Herausforderung ist, zu diesen Zufalls-Bildern einen stimmigen und schlüssigen Vortrag zu halten. Es macht sehr viel Spaß, auf diese Weise freies Sprechen, Spontanität und Kreativität zu trainieren.

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